Case Studies, Fallstudien und Fallbeispiele

Case Study Leistungslohnsystem

Entwicklung und Implementierung eines Leistungslohnsystems

Projektzeitraum: Januar 2016 – April 2016
Deutschland, Hamburg
Beteiligte Berater: 2


Ausgangssituation

Das Unternehmen fertigt Komponenten für die Flugzeugindustrie als Zulieferer. Es beliefert weltweit namhafte Fluglinienbetreiber und ist man sowohl Entwicklungs- und Herstellungs- als auch Instandhaltungspartner für Flugzeughersteller und Fluggesellschaften.

Im Zusammenhang mit der Prozessreorganisation und auf Basis einer betrieblichen Vereinbarung soll für die Mitarbeiter das Leistungsentgelt eingeführt werden.

Die Arbeitsplätze wurden in der Vergangenheit nach ERA-Tarifvertrag eingruppiert.


Ziel der REFA-Beratung

Ziel des Projektes ist die Einführung einer Leistungsentgelt-Komponente im Entlohnungssystem in einem Zeitraum von maximal 5 Monaten.

Fallstduie Leistungslohnsystem


REFA-Vorgehensweise

Das Projekt wurde im ersten Schritt exemplarisch in einem Pilotbereich gestartet.

Unsere Berater standen für die Projektleitung und fachliche Unterstützung bei der Entwicklung des Leistungsentgeltmodells zur Verfügung.

Das nachfolgende Modell entspricht der ganzheitlichen Vorgehensweise der REFA Consulting AG zur Einführung eines Leistungsprämiensystems.


1. Schritt

Im Beratungsprojekt Entgelt/Leistungslohn waren die folgenden Informationen zu ermitteln:

Kundenanforderungen:

  • Erfassung der Auftragsabrufe der Kunden
  • Genaue Abgrenzung der Produktpalette, die in der Produktion dem Leistungslohn unterworfen werden soll
  • Dokumentation der Bereitstellungen von Material, Verpackungen und auch Beistellungen durch den Kunden.

2. Schritt

Wesentlich für die Entwicklung eines Leistungslohns der sichere Umgang mit den Prozessen im Fertigungsbereich. Diesbezüglich sind folgende Informationen von der REFA Consulting AG ausgearbeitet worden:

  • Umfassende Prozessdokumentation
  • Standards/Arbeitspläne (Arbeitsmethode)
  • Überblick über die Kapazitätsbereitstellung (Betriebsmittel und Personal)
  • Überblick über die Organisationsprinzipien (Einzelarbeitsplätze, Gruppenarbeitsplätze)
  • Darstellung der Steuerung und Beeinflussbarkeit der Prozesse
  • Betrachtung der einzelnen Fertigungsgruppen
  • Darstellung der Fertigungsorganisation in den Gruppen.

3. Schritt

Im Folgenden wurden Kennzahlen gebildet. Besondere Beachtung fanden dabei die folgenden Überlegungen:

  • Die betrieblichen Ziele müssen eingearbeitet werden.
  • Die Kennzahlen sind unter allen Umständen abzuleiten.
  • Die Datenbasis muss jederzeit überprüfbar sein.
  • Die Erfassungsprozesse sind zu analysieren. 

4. Schritt

Im letzten Schritt konnte ein Prämienmodell als 1. Vorschlag der Geschäftsführung und dem Betriebsrat unterbreitet werden. Dieses Prämienmodell legt die Prämienhöhe und den Prämienverlauf auf Basis bekannter Prozesse fest.

Um keine ungewollten Kostenbelastungen zu generieren, wurde eine betriebswirtschaftliche Modellrechnung/Schattenrechnung erstellt.


Ergebnisse dieses Beratungsprojektes ,,Leistungslohn“

Entwicklung eines neuen Leistungslohnsystems bei Zustimmung der Geschäftsführung und des Betriebsrates durch die REFA Consulting AG. Die geschätzte Produktivitätssteigerung in diesen Fertigungsbereichen liegt bei 16 %.


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