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variable

Ablaufarten (REFA-)

Bezeichnungen zur differenzierten Kennzeichnung des Zusammenwirkens (Arbeitsvollzug) von Mensch, Betriebsmittel und → Arbeitsobjekt im Arbeitssystem. Sie werden für Arbeitssystem (Systembezogene Ablaufarten), Mensch, Betriebsmittel, Arbeitsgegenstand und Information unterschieden, kennzeichnen den Zweck des jeweiligen Ablaufabschnitts, gehen jedoch noch weiter, indem sie auch „außer Einsatz“, „Betriebsruhe“ und „nicht erkennbar“ als Ablaufarten behandeln. Ablaufarten werden vorrangig bei Vorgängen und deren Teilen verwendet, wobei sich im gegebenen Zusammenhang Vorgänge, Aufgaben und Tätigkeiten als gleichsinnige Bezeichnungen betrachten lassen. Im strengen REFA-Sinne ist dies insofern nicht korrekt, als Vorgänge und Aufgaben objektive, von den sie ausführenden Personen unabhängig bestehende Kategorien sind.

Demgegenüber gilt Tätigkeit als das unmittelbare Ausführen von Vorgängen oder Aufgaben durch aktives Handeln (Tätigkeit = Vorgang „in actio“). Tätigkeiten sind an die handelnde Person gebunden, durch diese beeinflussbar und daher nur während des Handelns existent und erfassbar. REFA-Ablaufarten werden durch eine oder mehrere Großbuchstaben codiert (vgl. Bild). Der zeitlichen Differenzierung der Ablaufarten dienen REFA-Zeitarten.


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