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variable

Prozess

Definition

Bezeichnung einer Folge von Aufgaben (Arbeiten) mit innerem (technologisch-organisatorischen) Zusammenhang zur Erfüllung von Kundenaufträgen unter Beteiligung mehrerer Arbeitssysteme. Sie beinhalten alle zugehörigen technologischen und logistischen Vorgänge (z. B. Be-, Verarbeiten, Transportieren, Liegen, Lagern). Ihre Wirksamkeit wird durch die jeweils angewandte Form von Arbeitsteilung und Arbeitsorganisation stark beeinflusst.

Allgemeiner bezeichnen Prozesse das spezielle Geschehen zur Transformation von Eingaben in Ausgaben (vgl. DIN EN ISO 9001:2005). Charakteristisch für Prozesse im REFA-Sinne sind z. B. geregelter und schrittweiser Ablauf, bei dem Menschen und Betriebsmittel zusammenwirken, um dadurch z. B. Rohstoffe, Teile sowie komplette Produkte herzustellen bzw. zu verarbeiten oder Dienstleistungen zu realisieren. Prozesse bezwecken also geplante Veränderungen der Arbeitsobjekte. Sie werden hier mit Arbeitsabläufen gleichgesetzt (Ablaufgestaltung = Prozessgestaltung). Prozesse und Aufgaben sind im Unternehmen nicht beliebig, sondern ablaufmäßig miteinander verbunden. Die ablaufmäßige Gruppierung funktional miteinander verbundener Prozesse wird als Prozesskette bezeichnet.

Der Beschreibung, Bewertung, Gestaltung oder Verbesserung von Prozessen (bzw. der Prozessleistung) dienen z. B.

  • Prozessdaten wie Prozesszeit, Prozess-Struktur (Ablaufstruktur), Prozessart, Anzahl und Dauer von Prozess-Schritten (Bearbeiten, Transportieren usw.),

  • Prozesskennzahlen wie Wertschöpfungsgrad, Qualität je Prozess-Schritt und gesamt, Ist-Durchlaufzeit zur Soll-Durchlaufzeit oder der Terminerfüllungsgrad.

REFA-Methoden wie die REFA-Ablaufanalyse sowie entsprechende Arbeitsdaten dienen der Prozessgestaltung ebenso wie die Gestaltung von Arbeitssystemen, speziell deren Anordnung.


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